„Lighting Passport“ steckt voll technischer Raffinessen

Lichtmessung der neuen Generation: Smart Spectrometer

Licht ist nicht gleich Licht. Farbtreue, Farbraum und Farbtemperatur spielen beim subjektiven Empfinden eine große Rolle. Ein Spektrometer zerlegt Lichtquellen in viele Parameter und macht sie damit messbar.

Das Spektrometer der neuesten Generation heißt Lighting Passport und wird in der Marine-Industrie seit kurzem exklusiv von mobile, media & more vertrieben.

Zu sehen ist es am Stand 10.111 von mobile, media & more im Superyacht Pavilion bei der Messe von 18. Bis 20. November 2014 in Amsterdam. 

Das “Lighting Passport” wiegt gerade mal 63,4 Gramm, passt in jede Hosentasche und ist damit ideal für den Einsatz im Yachtbau. Das Asensetek (so der Name des Herstellers) Smartphone Spectrometer misst über 15 technische Parameter – angefangen von der Farbtemperatur (CCT) und dem Farbwiedergabeindex (CRI) über den Farbraum (CIE 1391 und 1976) und den Farbbereich (ANSI) bis hin zu der Peak-Wellenlänge (λp) und der dominierenden Wellenlänge (λD). Das Wellenlängen-Intervall reicht von 380 bis 780 nm, die Beleuchtungsstärke von 100 bis 50.000 lux.

Das Asensetek Handheld Spectrometer ist kompatibel mit iPhone (iOS) und Android (4.4.2), die PC-Software zur Auswertung kann kostenlos herunter-geladen werden. Die App „Spektrum Genius“ erlaubt das Speichern oder Mailen der Messergebnisse über eine Bluetooth-Verbindung.

Multiple Einsatzmöglichkeiten 

Die Einsatzmöglichkeiten in der Marine-Industrie sind nach Meinung von Britta Vorfelder, Geschäftsführerin von mobile, media & more vielseitig: „Der Lighting Passport erstellt an Bord ein Messprotokoll, das der Lichtplaner, der technische Leiter oder der LED-Lieferant entweder zu späteren Vergleichen speichert oder mittels einer App direkt an Kunden, Kollegen oder Dienstleister mailt.“ Damit werden Einzel-, Mehrfach und kontinuierliche Messungen leicht und schnell möglich. Störlichtquellen können ausgeschaltet werden. Bestandsleuchten können auf ihren Zustand überprüft werden, bei einem Refit können bestehende und neue Leuchten hinsichtlich ihrer Farbtemperatur optimal aufeinander abgestimmt werden. Bei der Anlieferung neuer LED-Systeme können diese auf ihre Qualität geprüft werden – die objektive Auswertung der Parameter zeigt Unterschiede in der Qualität ganz genau.

LEDs im Yachtbau 

Vorfelder und ihr Team haben mit Hilfe von Lichtdesignern und -experten den vom nationalen Laboratorium Taiwan kalibrierten Asensetek Lighting Passport auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie das Gerät in ihr Portfolio aufnahmen. Das Unternehmen beschäftigt sich bereits seit 1995 mit der LED-Technologie und hat sich den Ruf erworben, komplexe technische Lichtlösungen für Superyachten und hochwertige architektonische Bauten zu entwickeln.

Zu den Kunden der deutschen Firma zählen renommierte, weltweit agierende Werften wie beispielsweise Lürssen, Innenaustatter für Luxusyachten wie die Deutschen Werkstätten Hellerau sowie internationale Lichtdesigner.

Auch in der eigenen Fertigung setzt mobile, media & more das Gerät ein, um angelieferte Komponenten und LED-Module auf einwandfreie Qualität zu prüfen und so die höchste Qualität des Endprodukts zu gewährleisten.

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